Das Branchenevent in NRW mit Industrie, Wirtschaft und Politik

Lassen Sie sich das zentrale Branchenevent in NRW nicht entgehen. Nutzen Sie die Gelegenheit, um Kontakte zu knüpfen, spannende Fragen zu diskutieren und Fachexperten zu hören – auf der Messe, in Fachvorträgen oder bei Workshops. Nicht zuletzt lädt das abendliche Get-together zum entspannten Austausch im ansprechenden Ambiente des Gräflichen Parks Bad Driburg ein.

Mit den Windenergietagen NRW 2018 erwartet Sie und weitere gut 450 Gäste auch im kommenden Jahr ein Top-Event!

Wir sehen uns wieder am 29.-30. November 2018 in Bad Driburg!

AUSSTELLER

Präsentieren Sie sich als Aussteller auf den Windenergietagen NRW

Auf der Messe der Windenergietage NRW erreichen Sie ein breitgefächertes Publikum aus allen Sparten der Windenergie. Ob Politik, Experten oder Fachleute, Projektierer, Betreiber oder Planer – hier finden Sie garantiert Ihre Zielgruppe. Vor, während und nach dem offiziellen Tagungsprogramm bietet sich jederzeit die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen und mit vielen Branchenkennern ins Gespräch zu kommen, denn: Tagung und Messe gehen bei den Windenergietagen NRW Hand in Hand. Nutzen Sie also die Gelegenheit für Ihren Auftritt.

Sie möchten als Aussteller auf den Windenergietagen NRW präsent sein?
Sprechen Sie uns an, wir freuen uns, von Ihnen zu hören!

KONTAKT

Katharina Widemann
Eventleitung

0211 9367 6060
kontakt@windenergietage-nrw.de

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Rückblick

Die Windenergietage NRW haben sich mit regelmäßig rund 450 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und 50 Ausstellern als zentraler Treffpunkt der Windenergiebranche in Nordrhein-Westfalen etabliert. Projektierer, Planer und Betreiber aus NRW und ganz Deutschland informieren sich bei den jährlich stattfindenden Windenergietagen NRW in Vorträgen und Fachforen zu allen Themen der Windenergie und diskutieren die Herausforderungen und Chancen für die Branche in NRW. Werfen Sie hier einen Blick auf die Veranstaltungen der vergangenen Jahre.

Windenergietage NRW 2017

Gutem Zubau droht abruptes Ende

Die Windenergietage NRW standen 2017 ganz unter dem Eindruck der Bundestags- und Landtagswahl. Während die gescheiterte Jamaika-Verhandlung zu einer enormen Verzögerung in der Energiepolitik führen wird, hat die im Frühjahr neu gewählte, schwarz-gelbe Landesregierung angekündigt, die Windenergie in Nordrhein-Westfalen massiv ausbremsen zu wollen. Beim alljährlichen Branchentreffen in Bad Driburg waren die Windmüller daher alarmiert.

Klaus Schulze Langenhorst, stellvertretender Vorsitzender des LEE NRW und Sprecher für den Fachbereich Windenergie, zeigte sich angesichts des Scheiterns der Jamaika-Koalition in Berlin und der Ergebnisse der jüngsten Ausschreibungsrunde erschüttert.

Klaus Schulze Langenhorst in seiner Eröffnungsrede

„Ab Mitte 2018 droht der Windenergie in NRW dank des mangelhaften Ausschreibungsdesigns ein massiver Einbruch, wenn politisch nicht schleunigst gegengesteuert wird. Wenige spekulativ agierende, große Unternehmen haben sich Fehler im System zu Nutze gemacht und beherrschten so die ersten Ausschreibungsrunden. Kleinere echte Bürgergesellschaften waren chancenlos. Daran ändert auch die dritte Runde nichts. Zwar war NRW mit 17 Geboten und rund 270 Megawatt vermeintlich erfolgreich, aber ob diese Projekte wirklich realisiert werden, steht in den Sternen. Einerseits bergen die langen Umsetzungszeiten von über 4 Jahren für diese bezuschlagten, aber noch nicht genehmigten Projekte, gerade vor dem Hintergrund der restriktiven Haltung der Landesregierung, enorme genehmigungstechnische Risiken. Andererseits zeigen die sehr niedrigen Gebotspreise deutlich spekulative Ansätze auf steigende Strompreise, die bislang aufgrund des fehlenden Marktdesigns keineswegs sicher sind. Fakt ist, dass mindestens in den nächsten drei Jahren keines dieser Projekte realisiert wird, weswegen wir hier von der Politik Verantwortungsbewusstsein erwarten, um gegebenenfalls durch eine Parlamentsinitiative aus dem Bundestag das Schlimmste zu verhindern: Einen Strukturbruch in Nordrhein-Westfalen, den doch wirklich niemand wollen kann.“

Neben den bundespolitischen Rahmenbedingungen standen auch die neuen Herausforderungen im Land auf dem Programmplan. Zu Beginn der Windenergietage NRW 2017 lockte die politische Podiumsdiskussion zu den Perspektiven des Windenergieausbaus in NRW die rund 450 Teilnehmenden in den Hauptsaal. Als Diskutanten waren Vertreterinnen und Vertreter der NRW-Landtagsfraktion von CDU, SPD, FDP und Grünen zu Gast.

Jan Dobertin, Geschäftsführer des LEE NRW, sah auf Landesebene zwar erste positive Signale, aber auch noch viel Handlungsbedarf.

„Wir begrüßen es, dass Minister Pinkwart sich im Bund für eine Neuordnung des Ausschreibungssystems einsetzen will. Gleichzeitig hat die Landesregierung allerdings mit überzogenen Abstandsforderungen, einem weitreichenden Waldverbot und weiteren angekündigten Maßnahmen gegen die Windenergie die Branche erschüttert und in den Kommunen Verunsicherung gestiftet. Das gilt es zu korrigieren, wenn wir einen akzeptanzstarken und kontinuierlichen Ausbau sicherstellen wollen. Die Branche steht bereit daran mitzuarbeiten und sich der gesellschaftlichen Verantwortung zum Gelingen der Energiewende zu stellen. Die Windenergie kann gerade im verbrauchsintensiven Industrieland NRW, dank des schon jetzt sehr gut ausgebauten Stromnetzes, den kostengünstigen und klimafreundlichen Strom auch für Wärme und Mobilität bereitstellen.“

Die energiepolitische Sprecherin der Grünen, Wibke Brems, äußerte ihre Befürchtung in der Podiumsrunde, dass der Windenergie in NRW eine Fesselung droht und forderte die Landesregierung auf, ihre Blockade aufzugeben und sich für den Wirtschaftsstandort NRW auch bei der Windenergie einzusetzen. Dietmar Brockes, Sprecher für Industrie und Energie der FDP-Landtagsfraktion sieht es als zwingend notwendig an, auch beim Ausbau der Windenergie für die notwendige Akzeptanz zu sorgen. Auch CDU- Landtagsmitglied Dr. Christian Untrieser betonte, dass der Ausbau in NRW nur mit Maß und Mitte weitergehen könne. Der Stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD, Michael Hübner, entgegnete hingegen, dass die Energiewende in den Städten und Gemeinden vor Ort gelingt und befürchtet, dass Änderungen im LEP und der angepasste Windkrafterlass die Ziele der Energiewende gefährden.

Neben der politischen Debatte boten die Windenergietage NRW auch im Jahr 2017 wieder viel Raum für interessante Diskussionen, neue Ideen, neue Technik und gewinnbringende Kontakte. Ob auf der großen Messe mit über 50 ausstellenden Unternehmen oder in den Vorträgen, Workshops und Panels mit über 50 Vortragenden und Moderierenden – die Gäste der Windenergietage NRW 2017 kamen bei den 56 Programmpunkten voll auf Ihre Kosten.

Die Windenergietage NRW 2017 in Zahlen

  • 450 Gäste
  • 50 Ausstellende & Sponsoren
  • 56 Programmpunkte
  • 56 Vortragende und Moderierende
  • 6 Medienpartnerschaften
  • 5 Kooperationspartnerschaften

Im Fokus der Windenergietage NRW 2017

  • Aktuelle Entwicklungen der planungs- und genehmigungsrechtlichen Rahmenbedingungen
  • Marktperspektiven der Windenergie im Binnenland
  • Einbindung der Windenergie in das Energiesystem der Zukunft
  • Aktuelle Trends der Anlagentechnik
  • Natur- und Artenschutz als wichtige Variablen für den Projekterfolg vor Ort

Das vollständige Programm der 6. Windenergietage finden Sie hier.

Windenergietage NRW 2016

Für eine Energiewende mit Rückenwind ist noch viel zu tun

Im Jubiläumsjahr 2016 haben sich über 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 5. Windenergietage NRW über Ausschreibungen, Artenschutz und Akzeptanz ausgetauscht.

„Jetzt müssen den Ankündigungen aber auch Taten folgen!“, appellierte Andreas Lahme, Vorsitzender des LEE NRW, in seiner Eröffnungsrede zu den 5. Windenergietagen NRW an die Politik. Mit Blick auf den Weltklimavertrag von Paris forderte Lahme ein, was eigentlich schon lang im Gange sein sollte: den zügigen Umstieg auf Erneuerbare Energien: „Dabei ist die Windenergie die zentrale Säule unserer Energieversorgung – heute und in Zukunft: Motor für die Energiewende, für Klima und Umwelt unabdingbar“, unterstrich Lahme.

 

 

Angesichts der Verpflichtungen und Herausforderungen durch den Weltklimavertrag kritisiert die Branche die ab 2017 geltenden Ausschreibungen für die Windenergie als den vollkommen falschen Weg für eine beschleunigte Energiewende. Daher beschäftigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in gleich zwei Themenblöcken mit den Konsequenzen des neuen Gesetzes auf den Ausbau der Windenergie in Nordrhein-Westfalen. Weiterhin wird befürchtet, dass das neue Modell einen Rückgang der Ausbauzahlen, ein Abwürgen von Bürgerwindprojekten und eine Einschränkung der Akteursvielfalt zur Folge haben wird.

 

 

Neben den Ausschreibungen bot das Thema Artenschutz Diskussionsstoff. Klaus Schulze Langenhorst, Vorsitzender des Bundesverbandes WindEnergie NRW, forderte hier nachdrücklich, dass die Landesregierung den Artenschutz wieder mit mehr Augenmaß im dringend zu überarbeitenden Leitfaden behandelt. Andreas Lahme ergänzte: „Erneuerbare Energien und Artenschutz sind kein Widerspruch. Im Gegenteil. Artenschutz ist richtig und wichtig. Allerdings sehen wir immer häufiger, dass er als reiner Verhinderungsgrund gegen Windprojekte instrumentalisiert wird.“

Darüber hinaus stand das wichtige Thema Akzeptanz im Fokus. Die Fachleute aus allen Bereichen der Windenergie diskutierten verschiedene Mittel und Wege für mehr Akzeptanz in der Bevölkerung. So war man sich darin einig, dass Bürgerbeteiligung und Dialogformate auf Augenhöhe essenziell für den weiteren Ausbau der Windenergie sind.

Mit speziellen Fachforen zu technischen Innovationen oder dem neuen EEG sowie etlichen weiteren Vorträgen etwa zur Sektorenkopplung mit der Windenergie und den gesetzlichen Rahmenbedingungen boten die Windenergietage NRW auch im fünften Jahr sowohl eine große Bandbreite als auch inhaltliche Tiefe. Mit rund 50 Unternehmen und Verbänden waren mehr Aussteller auf der Veranstaltungsmesse vertreten als je zuvor.

Die nächsten Windenergietage NRW finden vom 23. bis 24. November 2017 in Bad Driburg statt.

Weitere Informationen:

 

Windenergietage NRW 2015

Noch zu viele Hürden für den Windenergieausbau in NRW

Fast 400 Teilnehmer diskutierten bei den 4. Windenergietagen NRW über Ausschreibungen, fehlende Gesetzesgrundlagen und Fragen der Akzeptanz

„Nur mit einem ambitionierten Ausbau der Windenergie kann die Energiewende auch in Nordrhein-Westfalen gelingen“, fasste Andreas Lahme, Vorsitzender des LEE NRW, die große Bedeutung der Windenergie für das Energieversorgungssystem der Zukunft zusammen. Die Hürden, die einem zügigen Ausbau momentan noch im Wege stehen, waren ein Schwerpunktthema der 4. Windenergietage NRW, die am 26 und 27. November 2015 im ostwestfälischen Bad Driburg stattfanden. Fast 400 Planer, Projektierer und Betreiber von Windenergieanlagen nahmen an dem zentralen Branchentreff teil.

Für Unsicherheit sorgt in der Windenergiebranche zurzeit die unsichere Ausgestaltung der ab 2017 geltenden Ausschreibungen für die Windenergie an Land. Die Windbranche, die die Ausschreibungen bis zuletzt abgelehnt hatte, kritisierte dabei zum Beispiel das zu geringe jährliche Ausschreibungsvolumen, mit dem ein ambitionierter Windenergieausbau nicht möglich sei. Zudem sei eine De-minimis-Grenze von 1 Megawatt viel zu niedrig angesetzt, um eine breite Akteursvielfalt und einen bundesweiten Windenergieausbau zu sichern. Der LEE NRW und der nordrhein-westfälische Landesverband des Bundesverbandes WindEnergie (BWE NRW) machten dabei deutlich, dass sie sich – auch gemeinsam mit dem nordrhein-westfälischen Umweltministerium – weiterhin für einen ausgewogenen Ausbau der Windenergie in Nordrhein-Westfalen einsetzen werden.

Ein besonderer Stellenwert wurde bei den diesjährigen Windenergietagen dem Thema „Akzeptanz“ eingeräumt. Ein Vortrag informierte zum Beispiel über die bedarfsgerechte und akzeptanzsteigernde Befeuerung von Windenergieanlagen. Am zweiten Veranstaltungstag fand ein ganztägiges Akzeptanz-Forum statt, bei dem sich die Teilnehmer über neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und erfolgreiche Beispiele von Dialog und Bürgerbeteiligung informieren konnten.

Viele weitere Vorträge und Fachforen zu den Themen Recht, Technik oder Einsatz der Windenergie im Wärme- und Mobilitätsbereich machten die 4. Windenergietage auch in diesem Jahr zu einer inhaltlich reichen und informativen Veranstaltung. Für abwechslungsreiches Programm sorgten zudem eine Exkursion zu einem Windpark in Paderborn sowie die Möglichkeit, Probefahrten mit einem Tesla zu machen.

Partner der Windenergietage NRW, die vom LEE NRW in Kooperation mit dem BWE NRW ausgerichtet werden, waren die EnergieAgentur.NRW und die Agentur für Erneuerbare Energien.

Die nächsten Windenergietage finden vom 24. bis 25. November 2016 in Bad Driburg statt.

Weitere Informationen:

 

Windenergietage NRW 2014

Informationen zu den Windenergietagen NRW 2014 finden Sie auf der Veranstaltungs-Webseite.

Windenergietage NRW 2013

Informationen zu den Windenergietagen NRW 2013 finden Sie auf der Veranstaltungs-Webseite.

Windenergietage NRW 2012

Informationen zu den Windenergietagen NRW 2012 finden Sie auf der Veranstaltungs-Webseite.

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