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WIR MACHEN ENERGIEWENDE

Wir machen Energie für Sie: umweltfreundlich aus Sonne, Wind und Wasser. Wir machen Ihr Zuhause wohlig warm – mit Bioenergie und Geothermie.

Saubere Energie wird durch uns erfahrbar. Nachhaltigkeit und Effizienz sind für uns selbstverständlich. Wir stehen für Wandel und Fortschritt, für Dekarbonisierung, Dezentralisierung und Digitalisierung.

Über 50.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gehören zu uns. Zusammen stehen wir für über sieben Milliarden Euro Wertschöpfung im Land. Und 93 % der Gesellschaft stehen hinter uns.

Ihre Unterstützung ist unser Ansporn: Für eine erfolgreiche Energiewende in NRW.

EINE AKTION DES LEE NRW

Welcher Wind weht durch unser Land? Wo wird jeden Tag die Energiewende vorangetrieben? Welche Chancen bietet der Wandel und wie profitieren Land und Leute davon?

Wir zeigen Ihnen, was die Energiewende in NRW schon geschaffen und geschafft hat. Wir stellen Ihnen erfolgreiche Projekte aus der Branche, aber auch aus ganz anderen Bereichen vor: von der betrieblichen Eigenversorgung mit Sonnenstrom, über den Windpark, der tausende Haushalte mit Strom aus Bürgerhand versorgt, bis zum Handwerksbetrieb für smarte Gebäudetechnik.

Sie alle sind Teil der Energiewende und stehen für Arbeitsplätze, Wertschöpfung und Klimaschutz in Nordrhein-Westfalen.

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DIE PROJEKTE

In den kommenden Wochen finden Sie hier regelmäßig neue Projekte. Seien Sie gespannt!

ZUKUNFTSENERGIEN FÜR NRW

Für NRW wird in den nächsten Jahrzehnten weiterhin entschieden darum gehen, neben Maßnahmen der Energieeffizienz und Energieeinsparung, den Ersatz fossiler Energieträger durch Erneuerbaren Energien voranzutreiben; gerade vor dem Hintergrund der Beschlüsse auf der Weltklimakonferenz in Paris 2015.

Gleichzeitig gilt es, die Qualität des Bundeslandes als Industrie- und Wirtschaftsstandort zu erhalten. Dabei ist der konsequente Ausbau regenerativer Energien ein wichtiger Garant für zukunftssichere Arbeitsplätze und eine hohe Wertschöpfung vor Ort.

PARTEIPROGRAMME IN DER ANALYSE

Wie soll die Energiewende im Land vorangetrieben werden? Welche Ideen haben die Parteien, um das Energieland Nr. 1 zukunftsfest zu machen? Hier finden Sie unsere Analyse der Parteiprogramme zur zukünftigen Energiepolitik in Nordrhein-Westfalen. Los geht es am 18. April mit der NRW-SPD.

Wie positioniert sich die NRW-SPD in ihrem Landtagswahlprogramm zur künftigen Energiepolitik?

Kernaussagen des SPD-Wahlprogramms:

Hinsichtlich eines ganzheitlichen Ansatzes für die Energiewende formuliert die SPD in ihrem Wahlprogramm das Ziel, NRW zum Leitmarkt für Speicher und Sektorenkopplung sowie zum Kernland für die Elektromobilität samt flächendeckender Ladeinfrastruktur zu entwickeln. Dazu sollen u.a. künftig Speicher und andere Flexibilitätsoptionen von den Netzentgelten befreit werden. Bei den Ausbauzielen der Erneuerbaren Energien im Stromsektor nennt das Programm einen Zielwert von 30 % Anteil an der Stromversorgung bis zum Jahr 2025. Dabei erfolgt das ausdrückliche Bekenntnis der Partei zum Windenergieausbau als „Rückgrat“ der Energiewende in NRW. Der Einspeisevorrang der Erneuerbaren Energien soll beibehalten werden. Zudem werden Überlegungen unterstützt, die unmittelbaren Belastungen durch die EEG-Umlage durch ein Fonds-Modell zu deckeln und damit die Kosten zeitlich zu strecken. Im Wärmebereich soll die Nah- und Fernwärme weiter ausgebaut und für die Einspeisung mit regenerativen Quellen „fit“ gemacht werden. Als weitere wichtige Wärmequelle soll die KWK bis 2020 einen Versorgungsgrad von 25 % an der Stromproduktion in NRW erreichen. Zudem sollen bis 2030 1.000 Quartiere energetisch saniert und gerade in einkommensschwachen Stadteilen Potentiale der energetischen Gebäudesanierung genutzt werden. Beim Umgang mit dem fossilen Kraftwerkspark beschränkt sich das Programm auf die Darstellung eines Stilllegungsszenarios im Rheinischen Braunkohlerevier bis 2030. Nationale Maßnahmen, die den EU-Emissionshandel hinsichtlich der Verteuerung von CO2-Emissionen wirkungsvoll ergänzen (z.B. CO2-Steuer), werden klar abgelehnt. Bei Fragen von Akteursvielfalt und Teilhabe an der Energiewende wird vorrangig auf die Stadtwerke verwiesen, die als „zentrale Partner“ bezeichnet werden.

Wie positioniert sich die CDU NRW in ihrem Landtagswahlprogramm zur künftigen Energiepolitik?

Kernforderungen des CDU-Wahlprogramms:

Die CDU will künftig die technische Forschung in allen Bereichen der Energiewende und dabei insbesondere bei den Speichertechnologien vorantreiben. Zugleich betont das CDU-Programm eine Offenheit gegenüber allen technologischen Entwicklungen bei der Stromerzeugung und den Stromnetzen als Grundlage für ein Gelingen der Energiewende. Spezifische Ausbauziele für die Erneuerbaren Energien in NRW sowie Pläne für die Weiterentwicklung des EEGs finden sich nicht im Wahlprogramm. Die Windenergie wird als wichtige Quelle heimischer Erneuerbarer Energien begrüßt, zugleich aber auch die Entwicklung eines „regionaler Deckels“ gefordert, der die bereits erfolgte Flächennutzung für den Windenergieausbau in den Kreisen und kreisfreien Städten berücksichtigt. Im Wärmebereich sollen bessere Rahmenbedingungen für den Ausbau von Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und Fernwärme geschaffen sowie eine anteilige steuerliche Absetzbarkeit von Gebäudesanierungsmaßnahmen eingeführt werden. Hinsichtlich der Zukunft des fossilen Kraftwerksparks wird die Leitentscheidung zu Garzweiler II zwar als fachlich und politisch „falsch“ angesehen, soll jedoch nicht in Frage gestellt werden. Ausstiegsszenarien aus der konventionellen Energieversorgung, die sich allein an Jahreszahlen orientieren, werden abgelehnt. Ein Strukturwandel des nordrhein-westfälischen Kraftwerksparks soll mit marktwirtschaftlichen Instrumenten erfolgen, wobei allein eine europäische Lösung als zielführend angesehen wird. Dementsprechend sollen das Klimaschutzgesetz NRW und der Klimaschutzplan NRW abgeschafft werden. Im Hinblick auf den notwendigen Wandel im Verkehrssektor bezieht sich die Strategie zur Einführung klimafreundlicher Antriebe (E-Motoren, Gas) vornehmlich auf den ÖPNV sowie energieintensive Verkehrsmittel, wie LKW oder Schiffe.

Wie positioniert sich die FDP NRW in ihrem Landtagswahlprogramm zur künftigen Energiepolitik?

Kernaussagen des FDP-Wahlprogramms:

Statt „teurer Ideologie“ soll eine „rationale Energie- und Klimapolitik“ durchgesetzt werden, die sich im europäischen Konsens wiederfindet. Die ambitionierten Klimaschutzziele von Deutschland und NRW werden als Sonderweg von der FDP NRW abgelehnt. Das Klimaschutzgesetz NRW soll daher außer Kraft gesetzt werden. Der Klimaschutz soll insbesondere durch eine Weiterentwicklung des europäischen Emissionshandels vorangebracht werden. Die Ausbauziele für Windenergie und die flächenmäßige Verpflichtung über Windvorrangzonen im Landesentwicklungsplan sollen aufgehoben und zukünftig einzig der kommunalen Planungshoheit der Gemeinden überlassen werden. Gleichzeitig fordert die FDP NRW landesweit einheitliche Mindestabstände von Windenergieanlagen zur Wohnbebauung. Die Nutzung des „einzigen nicht subventionierten heimischen Energieträgers“ Braunkohle soll weiterhin möglich sein. Daneben ist es ein Ziel, die Förderung regenerativer Energien über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und vielfältiger Landesprogramme, zugunsten eines stärkeren Wettbewerbs der unterschiedlichen Energieträger untereinander, zu beenden. Vielmehr sollen durch den Abbau bürokratischer Hürden für Direktverbrauch und -vermarktung von Energie marktbasierte Geschäftsmodelle ermöglicht werden. Darüber hinaus will die FDP NRW durch Forschung und Entwicklung von Energietechnologien und der besseren Verzahnung von Wärme, Energieeffizienz und Speichertechnologien neue Impulse setzen.

Wie positioniert sich die Partei Bündnis 90/Die Grünen NRW in ihrem Landtagswahlprogramm zur zukünftigen Energiepolitik?

Kernaussagen des Wahlprogramms von Bündnis 90/Die Grünen NRW:

Die Grünen NRW fordern unter anderem einen „Kohlekonsens“, um danach den Kohleausstieg gesetzlich zu fixieren. Der Stromverbrauch in NRW soll nach dem Willen der Grünen dabei im Jahr 2030 zu 50 Prozent aus regenerativen Energien bzw. 30 Prozent aus der Windenergie stammen. Gerade dieser Energieträger muss aus Sicht der Grünen durch Information, Beratung und Dialogprozesse in seiner Akzeptanz gestärkt werden. Für die Photovoltaik sieht das Wahlprogramm das Ziel der Verdopplung der Solardächer in NRW bis 2025 vor. Die Grünen wollen das Erneuerbare-Energien-Gesetz zu einem „Marktgestaltungsgesetz“ umbauen, um u.a. auch den wirtschaftlichen Weiterbetrieb von abgeschrieben Altanlagen zu ermöglichen. Zum Zwecke einer besseren Sektorenkopplung fordern die Grünen die Befreiung von der EEG-Umlage für „Power-to-Gas“-Anlagen und Pilotvorhaben für regionale virtuelle Kraftwerke. Auch soll im Rahmen von 100 Modellprojekten für Mieterstrom sowie 100 Klimaschutzgenossenschaften eine bessere Teilhabe der Bevölkerung für die Energiewende erreicht werden. Zudem soll ein Modellprojekt zur Versorgung von 100 Gewerbegebieten mit erneuerbaren Energien initiiert werden. Für den Ausbau hocheffizienter KWK, sieht das Wahlprogramm für das Jahr 2020 einen Stromerzeugungsanteil von 33 Prozent vor. Ein weiteres Ziel der Grünen ist es, bis zum Jahr 2030 insbesondere durch den Ausbau des Ladenetzes und einer größeren Elektrifizierung, einen emissionsfreien Verkehr auf Straße und Schiene zu erreichen. Auch hierfür sollen die vielfältigen Hürden im Bereich der Verknüpfung der Sektoren Strom, Wärme, Verkehr und Industrie abgebaut werden.

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