Sechs nordrhein-westfälische Verbände richten heute einen Appell an die Landesregierung und die Regierungsfraktionen von CDU und FDP im Landtag NRW. Darin fordern sie, die Nutzung der Windenergie im Wald zu unterstützen, statt sie mit den geplanten Änderungen am Landesentwicklungsplan auszubremsen. Das Bündnis aus Forst- und Energiewirtschaft betont die Bedeutung der Windenergie im Wald für den Klimaschutz und die Energiewende insgesamt, aber auch für die lokale Wertschöpfung vor Ort. Damit wollen die Verbände ein deutliches Signal für die morgigen Beratungen über den Landesentwicklungsplan (LEP) im Wirtschafts- und Energieausschuss des Landtags setzen.

Die Waldbestände NRWs stünden nach mehreren schweren Stürmen, starker Trockenheit und einem dramatischen Borkenkäferbefall unter großem Druck, so die Erklärung. Die Wiederaufforstung sei eine Herausforderung für Jahrzehnte. Eine gute Möglichkeit, diese wirtschaftlich kritische Zeit zu überbrücken, böte die Windenergie im Wald. Gleichzeitig leisteten Windräder an Waldstandorten einen wichtigen Beitrag für das Gelingen der Energiewende. Die vorgesehenen Einschränkungen im LEP seien hier im hohen Maße kontraproduktiv und suggerierten eine Veränderung der Rechtslage, die rechtlich nicht haltbar sei.

 

Unterzeichnet haben die Erklärung:

  • Landesgruppe NRW des Bundesverbandes Energie und Wasserwirtschaft e.V.
  • Familienbetriebe Land und Forst Nordrhein-Westfalen e.V.
  • Genossenschaftsverband – Verband der Regionen e.V.
  • Landesverband Erneuerbare Energien NRW e.V.
  • Landesgruppe Nordrhein-Westfalen des Verbands Kommunaler Unternehmen e.V.
  • Waldbauernverband NRW e.V.

 

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