Im Zusammenhang mit der geplanten Ansiedlung von Tesla wird der Ministerpräsident von Brandenburg mehrfach zitiert, dass ein entscheidendes Argument für die Ansiedlung die hohe Ausbauleistung von Erneuerbaren Energien in Brandenburg war. Brandenburg soll pro Kopf der Bevölkerung die höchste Ausbauleistung an Erneuerbaren Energien in Deutschland haben.

Es ist bekannt, dass immer mehr Industrieunternehmen auf eine Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien setzen. Bosch ist dazu nur ein Beispiel, weitere wären zu finden.

Für zukünftige Industrieansiedlungen in NRW ist die negative Haltung der Landesregierung zum Ausbau der Erneuerbaren Energien nun ein offensichtliches Hindernis. Wenn Euskirchen im Rheinischen Revier leider bei Tesla nicht zum Zuge gekommen ist, genau wie die LEP Vorrangflächen, Lindern und Neurath (beide im Braunkohlenrevier), dann sicherlich auch, weil die fehlende positive Haltung der Landesregierung zum Ausbau der Erneuerbaren bekannt ist.

So kann man keine Investoren gewinnen, die Wert auf die Klimaverträglichkeit ihrer Produktion legen.

Wir fordern die Landesregierung auf, den Ausbau der Erneuerbaren Energien in NRW durch Taten zu unterstützen und den Feldzug gegen die Windkraft mit dem unsinnigen 1500-Meter-Abstand und dem pauschalen Verbot von Wind im Wald zu beenden.

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