Der LEE NRW sieht Energiewende und Klimaschutz gestärkt aus der Europawahl hervorgehen. Reiner Priggen (Dipl.-Ing.), Vorsitzender des Verbandes, appelliert an alle Politiker in Regierungsverantwortung, die Wählerinnen und Wähler ernst zu nehmen: „Die Europawahl war eindeutig eine Wahl für mehr Klimaschutz und für die Energiewende. Die Menschen wollen, dass sich etwas ändert, dass jetzt wirklich etwas passiert. Die Zeit von Ankündigungen und Absichtserklärungen muss vorbei sein. Jetzt sind Taten gefragt.“

Bei der Europawahl war Klimaschutz das wichtigste Thema für die Wählerinnen und Wähler: Aus Sicht des LEE NRW ist das eine Stärkung für Regierungen auf allen Ebenen, die Energiewende mit breitem gesellschaftlichem Rückhalt beschleunigt umzusetzen. „Die NRW-Landesregierung muss jetzt die richtigen Schlüsse aus der Wahl ziehen und die Energiewende ohne Wenn und Aber vorantreiben“, empfiehlt Reiner Priggen.

Die gestern veröffentlichte Umweltbewusstseinsstudie des Bundesumweltministeriums stützt diese Empfehlung: 92 Prozent der Menschen in Deutschland sprechen sich für den Ausbau der Erneuerbaren Energien aus, 81 Prozent finden, dass die Energiewende zu schleppend vorankommt.

Der LEE NRW fordert schon lange, von Einschränkungen abzusehen und die Energiewende zu entfesseln. Priggen betont: „Wir werden nicht müde, es zu sagen: Die Erneuerbaren Energien müssen ausgebaut werden, damit wir unsere Klimaziele erreichen.“ Für Nordrhein-Westfalen heißt das vor allem, der Energiewende nicht noch neue Steine in den Weg zu legen, wie die Landesregierung es derzeit bei der Windenergie macht. Zudem müssen bestehende Hürden, wie überholte Denkmalschutzbestimmungen bei der Solarenergie oder Einschränkungen bei Freiflächen-PV-Anlagen und Biogasanlagen im Landesentwicklungsplan beseitigt werden.

Welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, damit die Energiewende gelingt, hat der Verband kürzlich in einem umfangreichen Maßnahmenpaket dargelegt. Der LEE NRW bietet das Papier zum Download an.

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