Jan Dobertin, Geschäftsführer LEE NRW (Bild: LEE NRW/Mario Burda)

Heute findet im nordrhein-westfälischen Landtag ein Festakt zum Ende des Steinkohlebergbaus in Nordrhein-Westfalen statt. Hierzu erklärt der Geschäftsführer des Landesverbandes Erneuerbare Energien NRW (LEE NRW), Jan Dobertin:

„Die Steinkohleförderung hat NRW zweifellos über Jahrzehnte geprägt. Der harten Arbeit der einzelnen Bergleute gebührt hohe Anerkennung und Würdigung. Gleichzeitig sollte man aber keiner nostalgischen Verklärung verfallen. So war und ist der Steinkohlebergbau mit erheblichen Eingriffen und langfristigen Folgen für Klima und Umwelt verbunden. Das Datum des Ausstiegs sollte für Nordrhein-Westfalen deshalb besonderer Ansporn und Verpflichtung sein, sich in den nächsten zwei Jahrzehnten zu einer der modernsten und umweltfreundlichsten Energieregionen Europas zu entwickeln. Für die Beschäftigten aus der Kohle bieten sich damit neue Perspektiven. Zehntausende arbeiten bereits an der Energiewende in NRW und mehr Jobs werden im Energiesektor, im Handwerk und der Zulieferindustrie entstehen, wenn wir entschlossen vorangehen.“