Windenergiesensible Vogelarten kommen in Deutschland nahezu flächendeckend vor, weswegen es für den dringend benötigten Windenergieausbau unumgänglich ist, möglichst wissenschaftlich fundiert und mit aussagekräftigen Kriterien für die Bewertung WEA-sensibler Vogel- und Fledermausarten vorzugehen. In Nordrhein-Westfalen (NRW) ist der Leitfaden „Umsetzung des Arten- und Habitatschutzes bei der Planung und Genehmigung von Windenergieanlagen in NRW“ bereits seit dem Jahr 2013 die maßgebliche sowie (behörden-) verbindliche Grundlage für den Artenschutz bei Windenergieprojekten.
Aus Sicht des LEE NRW ist es deshalb unbedingt notwendig, bestmögliche und vor allem rechtssichere Grundlagen im Umgang verschiedener Themenfelder, insbesondere auch beim Artenschutz, zu schaffen, damit das Ziel der Landesregierung, die Leistung der Windenergie auf mind. 10.500 MW bis zum Jahr 2030 zu erhöhen, erreicht werden kann. So soll der Leitfaden weiter konkretisiert und angepasst werden, um zukünftig verschiedene Interpretationen bzw. Widersprüchlichkeiten im Leitfaden selbst zu vermeiden. Hierfür nennt der LEE NRW Änderungsvorschläge zur Aktualität, Anwendbarkeit und Praxisbezug des Artenschutzleitfadens und verfasst soweit möglich und zielführend für die einzelnen Änderungen konkrete Formulierungsvorschläge.

Ansprechpartnerin

Lea Oppedisano

Referentin für Artenschutz

+49 211 93676059
lea.oppedisano@lee-nrw.de

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Zugeordnete Downloads

Änderungsvorschläge des LEE NRW zum Artenschutzleitfaden NRW

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