Zwar bestimmt der Begriff der Energiewende die öffentlichen Diskussionen. Doch häufig wird dabei nur an den Strom gedacht, der aus der Steckdose kommt. Verständlich, schließlich haben wir hier auch schon die größten Fortschritte gemacht: Im Frühjahr 2020 stammen deutschlandweit bereits 56 % unseres Stroms aus Erneuerbaren Energien! Ein Erfolg der sich auf den ersten Blick sehen lassen kann.

Wenn also von Sektorenkopplung gesprochen wird, meint dies die enge Verzahnung von Strom, Wärme und Mobilität ein einem flexibel organisierten Energiesystem. Alle drei Sektoren müssen zusammen gedacht werden, um die regenerativ erzeugte Energie möglichst effizient einzusetzen. Wenn etwa die Photovoltaik-Anlage auf der Lagerhalle eines Logistikers die Akkus in den elektrischen Lieferfahrzeugen aufgeladen hat, kann der klimafreundliche Solarstrom für den Betrieb einer Wärmepumpe zum Heizen genutzt werden. Sollte im Gegenzug die Stromproduktion aus Wind oder Sonne einmal zu stark schwanken, könnten Blockheizkraftwerke (BHKW) anspringen, die dezentral vor Ort eine effiziente Lösung für die gleichzeitige Produktion von Strom und Wärme bieten.

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